Einer für Alle...

Einer für Alle...

Zitat: Es muss einer vom Verdacht frei sein, es gehe ihm nur um den Brotkorb, wenn er von Gerechtigkeit reden will.

Friedrich Dürrenmatt "Der Verdacht"

Ist es legitim, wenn unser Handeln allein zum eigenen Nutzen dient? Oder müssen wir Entscheidungen treffen bei denen wir die eigenen Interessen aussen vor lassen? Zum Wohle der Allgemeinheit.

Diese Fragestellung setzt voraus, dass wir uns Gedanken machen ob unser Tun egoistisch ist. Egoistisch bedeute in diesem Zusammenhang, dass unser Wirken nicht zu unserem Wohle, sondern zu unseren Gunsten geschieht.

Das ist der Fall, wenn der blosse Materialismus und damit die Zweckgebundenheit unser Handeln und somit auch unser Denken bestimmt.

Das Erreichen eines von uns gewünschten oder geforderten, rein materiellen Zieles, setzt die vollkommene Fokussierung unseres Bewusstseins voraus. Die Möglichkeit sich dabei Alternativen zum Bestehenden auch nur vorzustellen, wird ausgeblendet und hindert uns daran neue Wege zu gehen.

Wenn wir aber geistig erfolgreich und zufrieden sein wollen, benötigen wir das Erkenntnisvermögen für unseren Geist. Ziel ist es eine weisheitliche Führung auszulösen. Dadurch werden wir Entscheidungen treffen die Logisch und Folgerichtig sind und uns nicht in eine Debatte über für und wider die materiellen Folgen führen.